Zum Glück haben sich die Dinge etwas anders entwickelt, als es Jan Weise im Beitrag "Was die Szene bewegt" (FS-Magazin 3/2012) beim Verfassen seines Artikels noch nicht wissen konnte. Bei Lockheed-Martin sieht man sehr wohl das Potential, den alten FSX weiter zu entwickeln. Inzwischen gibt es die Version 1.3, und mit ihr ist eine neue Preispolitik in Kraft getreten: die Vollversion von P3D ist um die Hälfte günstiger geworden und wird nun für 199 US$ im
Prepar3D-Store verkauft. Das identische Programm, nur mit einem Wasserzeichen auf dem Monitor, gibt es auch als "Academic-Version" für 49,95 US$. Unverändert ist der Preis von 9,95 US$ pro Monat für eine Entwickler-Lizenz.
Spannend dürfte es werden, wenn gegen Ende des Jahres die Version 2.0 veröffentlicht wird, denn hier soll es kräftige Fortschritte zum FSX (z.B. DX11-Kompatibilität) geben. Unterstützt wird das Entwicklerteam übrigens explizit durch Orbx. Letztere vergeben ihre "side-by-side"-Lizenzen SBSL, mit denen FTX-Szenerien auch im P3D genutzt werden können, inzwischen gratis.
Somit ist der aussichtsreichste Nachfolger für den FSX sehr wohl wieder voll im Rennen!